Johanna Beutin: Nutzung von Visualisierungstechniken in der Hochschuldidaktik

 

Die Visualisierung oder auch Veranschaulichung ist eines der ältesten didaktischen Prinzipien guten Unterrichts. Bereits der Pädagoge Johann Amos Comenius schrieb im 17. Jahrhundert mit seinem Werk „Orbis sensualium pictus“[1] das erste Lehrbuch, welches neben Sprache ebenso Bilder zur Veranschaulichung beinhaltete.

Heute sind Abbildungen in der Lehre unverzichtbar. Vor allem die Kombination aus Wort und Bild erwies sich sowohl in der Präsentation als auch in der selbstständigen Erarbeitung von Lerninhalten als besonders effektiv[2]. Dabei können Visualisierungen motivationale, strukturierende oder kognitive Funktionen übernehmen. Dadurch können sie zu einem tieferen Verständnis beitragen und als flexibles Denkwerkzeug fungieren.

Im ersten Schritt sollen mit Hilfe einer qualitativen Untersuchung Faktoren für die Anwendung von Visualisierungen und ihre Techniken als individuelles Hilfsmittel in Lehr- und Lernprozessen ermittelt werden. Ziel ist es, diese Faktoren zu identifizieren und für die Lehramtsausbildung nutzbar zu machen.

 

[1] Die sensorische, gemalte, sichtbare Welt

[2] Schwamborn, Thillmann, Leopold, Sumfleth, & Leutner, 2010

 

 

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